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Welpen richtig sozialisieren

Die sogenannte Sozialisierungsphase in den ersten Lebensmonaten prägt einen Hund nachhaltig. Was ein Welpe jetzt positiv kennenlernt, begegnet ihm später gelassen statt ängstlich.

Wichtige Erfahrungen

  • Umwelt Verschiedene Untergründe, Geräusche und Alltagssituationen behutsam kennenlernen.
  • Begegnungen Freundliche Menschen und verträgliche Hunde in ruhigem Rahmen treffen.
  • Dosierung Kurze, positive Reize statt Überforderung, immer mit Pausen.

Ideen für den Alltag

  • Kurze Autofahrten, Stiegenhäuser, Aufzüge und verschiedene Bodenbeläge kennenlernen.
  • Menschen in allen Varianten begegnen: mit Hut, Fahrrad, Regenschirm, Kinderwagen oder Gehstock.
  • Die Tierarztpraxis auch ohne Behandlung besuchen, nur zum Wiegen und für ein Leckerli.
  • Alltagsgeräusche wie Staubsauger oder Straßenlärm aus angenehmer Distanz erleben.

Auch Ruhe will gelernt sein

Sozialisierung heißt nicht Dauerprogramm: Welpen haben einen enormen Schlafbedarf und verarbeiten neue Eindrücke im Ruhen. Ein überdrehter, zwickender Welpe ist meist kein übermütiger, sondern ein übermüdeter. Richte einen ungestörten Rückzugsort ein und plane nach jedem Ausflug bewusst Ruhephasen ein. Die Mischung aus dosierten Reizen und viel Schlaf macht aus einem neugierigen Welpen einen gelassenen Hund.

Achte darauf, dass jede Erfahrung positiv verläuft, denn schlechte Erlebnisse prägen ebenso stark. Eine gute Welpengruppe unter fachlicher Leitung ist dafür eine ideale Unterstützung.

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