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Rückruf: So kommt dein Hund zuverlässig

Ein zuverlässiger Rückruf ist eines der wichtigsten Signale überhaupt. Er ermöglicht deinem Hund Freilauf und kann in Gefahrensituationen sogar sein Leben retten.

So baust du ihn auf

  • Signalwort Wähle ein festes Wort und verknüpfe es immer mit etwas Positivem.
  • Steigerung Übe erst ohne Ablenkung, dann in schwierigeren Umgebungen.
  • Belohnung Das Zurückkommen muss sich immer lohnen, niemals schimpfen.

Mit der Schleppleine sicher üben

Der Übergang vom Training an der Leine zum echten Freilauf gelingt am besten mit einer Schleppleine: Sie gibt dem Hund Bewegungsfreiheit, während du jederzeit eingreifen kannst. Befestige sie ausschließlich am Geschirr, niemals am Halsband, um Verletzungen zu vermeiden. Für besonders gelungene Rückrufe darf es auch mal ein „Jackpot“ sein, eine außergewöhnlich gute Belohnung, die im Gedächtnis bleibt.

Diese Fehler vermeiden

  • Rufen, wenn der Erfolg unwahrscheinlich ist, etwa mitten im Spiel mit anderen Hunden. Hol den Hund dann lieber ab.
  • Das Signal ständig wiederholen, bis es zur Hintergrundmusik wird.
  • Schimpfen, wenn der Hund zu langsam kommt. Ankommen muss sich immer lohnen.
  • Den Rückruf nur zum Anleinen und Heimgehen verwenden. Rufe zwischendurch, belohne und schicke den Hund wieder los.

Rufe deinen Hund nie zu etwas Unangenehmem, sonst verliert das Signal an Wert. Ein Trainingskurs hilft, den Rückruf auch bei starker Ablenkung zu festigen.

DACA-Tipp: Geprüfte Profis findest du im Mitgliederverzeichnis, alle Vorteile auf einen Blick bei den Mitgliedschaften.