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Leinenführigkeit trainieren

Ein Hund, der an der Leine zieht, macht jeden Spaziergang anstrengend. Leinenführigkeit ist erlernbar, braucht aber Geduld und vor allem Konsequenz von deiner Seite.

Grundlagen für die lockere Leine

  • Stehenbleiben Zieht der Hund, bleibst du stehen, bis die Leine wieder locker ist.
  • Belohnen Bestärke ihn, sobald er auf deiner Höhe geht.
  • Kurze Einheiten Übe regelmäßig, aber nur wenige Minuten am Stück.

Die passende Ausrüstung

Ein gut sitzendes Brustgeschirr oder ein breites Halsband und eine feste Führleine sind die beste Basis. Aufrollbare Leinen sind fürs Training ungeeignet, weil sie dem Hund beibringen, dass Zug nach vorn immer mehr Raum bringt, also genau das Gegenteil dessen, was du üben willst. Auf Würger, Stachelhalsbänder oder Leinenrucke solltest du grundsätzlich verzichten: Sie verursachen Schmerzen und beschädigen das Vertrauen.

Typische Stolperfallen

  • Inkonsequenz: Darf der Hund manchmal ziehen und manchmal nicht, versteht er die Regel nie.
  • Zu schwere Umgebung: Übe zuerst dort, wo wenig los ist, nicht mitten im Trubel.
  • Kein Ausgleich: Plane Schnüffelpausen und Freilauf ein, ein Spaziergang darf nicht nur aus Training bestehen.

Bleibe ruhig und vermeide ruckartiges Ziehen an der Leine. Kommst du nicht weiter, unterstützt dich ein qualifizierter Hundetrainer mit passenden Übungen.

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