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Erste Hilfe am Hund: Die wichtigsten Handgriffe

Im Notfall zählt jede Minute. Grundkenntnisse in Erster Hilfe können deinem Hund das Leben retten, bis ihr in der Tierarztpraxis seid.

Das solltest du wissen

  • Ruhe bewahren: Sichere die Situation und beruhige deinen Hund. Verletzte Tiere können aus Angst schnappen.
  • Wunden: Blutungen mit einem sauberen Druckverband versorgen.
  • Vergiftung / Hitzschlag: Sofort zum Tierarzt, vorab anrufen. Bei Hitzschlag langsam kühlen, nicht eiskalt.
  • Notfall-Kontakte: Halte die Nummer deiner Tierarztpraxis und einer Notfallklinik griffbereit.

Den Normalzustand deines Hundes kennen

Wer weiß, wie sein gesunder Hund atmet, frisst und sich bewegt, erkennt Abweichungen schneller. Wirf im Alltag immer wieder einen Blick auf das Zahnfleisch: Es sollte rosig und feucht sein. Sehr blasses, bläuliches oder tiefrotes Zahnfleisch ist ein Alarmzeichen. Auch auffällig schnelle oder angestrengte Atmung in Ruhe, ein aufgeblähter, harter Bauch oder wiederholtes erfolgloses Würgen gehören sofort in tierärztliche Hände.

Das gehört ins Erste-Hilfe-Set

  • Verbandmaterial: sterile Kompressen, Mullbinden und selbsthaftende Bandagen.
  • Schere mit abgerundeten Spitzen, Pinzette und Zeckenzange.
  • Desinfektionsmittel für Wunden und Einmalhandschuhe.
  • Eine Decke als Wärmeschutz oder improvisierte Trage.
  • Die Telefonnummern deiner Tierarztpraxis und der nächsten Notfallklinik.

Ein DACA-Kurs zur Ersten Hilfe für Hunde vermittelt die Handgriffe praxisnah. Ein kleines Erste-Hilfe-Set gehört in jeden Haushalt und aufs Reisegepäck.

DACA-Tipp: Geprüfte Profis findest du im Mitgliederverzeichnis, alle Vorteile auf einen Blick bei den Mitgliedschaften.