DACA: Dogs Association & Club Austria
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Wandern mit Hund: die richtige Ausrüstung

Gemeinsames Wandern stärkt die Bindung und hält fit. Damit die Tour für deinen Hund sicher und angenehm bleibt, kommt es auf die passende Ausrüstung und eine ehrliche Einschätzung der Kondition an.

Das gehört ins Gepäck

  • Geschirr Ein gut sitzendes Wandergeschirr verteilt die Belastung besser als ein Halsband.
  • Versorgung Ausreichend Wasser, faltbarer Napf und ein energiereicher Snack.
  • Schutz Zeckenzange, kleine Erste-Hilfe-Ausstattung und bei Bedarf Pfotenschutz.

Die Tour richtig planen

Wähle Wege, die zu den Fähigkeiten deines Hundes passen: Klettersteige, lange Leitern und ausgesetzte Passagen sind für Hundepfoten ungeeignet. Meide die Mittagshitze und plane Routen mit Wasserstellen und Schatten. Informiere dich vorab über Leinenpflicht und Hunderegeln im jeweiligen Gebiet, in vielen Schutzgebieten und auf Almen gelten eigene Bestimmungen.

Begegnungen mit Weidevieh

Auf Almwiesen gilt: Abstand zur Herde halten, den Hund an der kurzen Leine führen und ruhig, zügig weitergehen. Besondere Vorsicht ist bei Mutterkühen mit Kälbern geboten, sie verteidigen ihren Nachwuchs. Kommt es tatsächlich zu einem Angriff durch Rinder, leine deinen Hund ab: Er kann allein schneller ausweichen, und du bringst dich selbst in Sicherheit.

Nach der Tour

Such deinen Hund gründlich nach Zecken ab und kontrolliere Ballen und Zehenzwischenräume auf Risse oder Fremdkörper. Nach einer anstrengenden Bergtour darf ein ruhiger Tag folgen, auch trainierte Hunde brauchen Regeneration.

Passe Länge und Höhenmeter an Alter und Fitness deines Hundes an und plane Pausen ein. Bei Vorerkrankungen halte vorher Rücksprache mit deinem Tierarzt.

DACA-Tipp: Geprüfte Profis findest du im Mitgliederverzeichnis, alle Vorteile auf einen Blick bei den Mitgliedschaften.