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Parasitenschutz: Zecken, Flöhe und Würmer

Parasiten sind mehr als nur lästig: Zecken können Borreliose und FSME übertragen, Flöhe lösen Allergien aus und Würmer schädigen den Darm. Ein durchgängiger Schutz ist deshalb wichtig.

Die drei Bausteine

  • Zecken Nach jedem Spaziergang absuchen und Tiere zeitnah mit einer Zeckenzange entfernen.
  • Flöhe Vorbeugende Präparate und regelmäßiges Waschen von Decken und Körbchen.
  • Würmer Entwurmung oder Kotuntersuchung im vom Tierarzt empfohlenen Intervall.

Zecken richtig entfernen

  1. Setze Zeckenzange oder -karte möglichst nah an der Haut an.
  2. Ziehe die Zecke langsam und gleichmäßig heraus, ohne sie zu quetschen oder zu drehen.
  3. Verzichte auf Hausmittel wie Öl oder Klebstoff, sie erhöhen das Infektionsrisiko.
  4. Desinfiziere die Stelle und beobachte sie einige Tage. Bei Rötung oder Schwellung ab zum Tierarzt.

Flohbefall erkennen

Häufiges Kratzen und Knabbern, vor allem an Rutenansatz und Bauch, ist das erste Warnzeichen. Kämm den Hund über einem weißen Tuch aus: Bleiben dunkle Krümel hängen, die sich angefeuchtet rötlich verfärben, ist das Flohkot. Dann genügt es nicht, nur den Hund zu behandeln. Auch Körbchen, Decken und Lieblingsplätze müssen gründlich gewaschen oder behandelt werden, da sich der Großteil der Flohpopulation in der Umgebung entwickelt.

Welche Mittel und Intervalle passen, hängt von Region, Alter und Lebensweise ab. Lass dich dazu individuell in deiner Tierarztpraxis beraten.

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