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Fellkunde: Welche Felltypen es gibt und wie man sie pflegt

Nicht jedes Fell ist gleich, und jeder Felltyp braucht seine eigene Pflege. Ein Überblick hilft, den Hund richtig zu versorgen und Fehler zu vermeiden.

Die wichtigsten Felltypen

  • Doppeltes Haarkleid (z. B. Spitz, Husky): Deckhaar und Unterwolle. Niemals scheren. Regelmäßiges Ausbürsten der Unterwolle ist entscheidend.
  • Wolliges Fell (z. B. Pudel, Bichon): Wächst ständig nach und neigt zu Verfilzung. Regelmäßiges Schneiden und Kämmen sind nötig.
  • Langhaar (z. B. Yorkshire Terrier): Anfällig für Knoten, tägliches Bürsten empfohlen.
  • Kurzhaar (z. B. Labrador): Pflegeleicht, haart aber saisonal stark. Regelmäßiges Bürsten reduziert lose Haare.

Das richtige Werkzeug

  • Unterwollkamm/-bürste: Löst lose Unterwolle bei doppeltem Haarkleid, besonders im Fellwechsel.
  • Zupfbürste (Slicker): Bewährt bei wolligem und langem Fell, immer mit wenig Druck arbeiten.
  • Grober und feiner Kamm: Zum Nacharbeiten und Aufspüren von Knoten bis auf die Haut.
  • Gummistriegel: Massiert Kurzhaar und nimmt lose Haare zuverlässig mit.

Verfilzungen vorbeugen

Filz entsteht dort, wo Reibung herrscht: hinter den Ohren, in den Achseln, unter dem Halsband und an den Hosen. Kämme deshalb regelmäßig bis auf die Haut, nicht nur über die Oberfläche. Bestehende Verfilzungen niemals mit Gewalt ausbürsten oder selbst mit der Schere herausschneiden, die Verletzungsgefahr ist groß. Im Fellwechsel im Frühjahr und Herbst braucht das Fell besonders viel Aufmerksamkeit.

Im Zweifel berät dich dein Hundefriseur, welche Pflege und welche Intervalle für dein Tier sinnvoll sind.

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