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Eingewöhnung: Betreuung stressfrei gestalten

Egal ob Hundesitter, Pension oder Tagesstätte: Eine schrittweise Eingewöhnung entscheidet oft darüber, wie entspannt dein Hund die Betreuung annimmt. Zeit und Geduld zahlen sich hier aus.

So gewöhnst du behutsam ein

  • Schrittweise Beginne mit kurzen Aufenthalten und steigere die Dauer allmählich.
  • Positiv verknüpfen Verbinde die Betreuung mit angenehmen Erlebnissen und ruhigem Abschied.
  • Routine Vertraute Abläufe und Gegenstände geben deinem Hund Sicherheit.

Ein bewährter Ablauf

  1. Kennenlernen auf neutralem Boden, etwa bei einem gemeinsamen Spaziergang.
  2. Eine kurze erste Betreuungseinheit, nach der du zuverlässig zurückkommst.
  3. Ein halber Tag mit Fütterung und gewohnter Gassirunde.
  4. Ein ganzer Tag und erst zum Schluss die erste Übernachtung.

Stresssignale erkennen

  • Anhaltendes Hecheln, Unruhe oder ständiges Suchen nach der Bezugsperson.
  • Verweigern von Futter über den ganzen Betreuungszeitraum.
  • Durchfall oder starkes Haaren als körperliche Stressreaktion.
  • Auffällige Anhänglichkeit oder Erschöpfung noch Tage nach der Betreuung.

Einzelne dieser Anzeichen beim ersten Mal sind normal und legen sich meist mit der Gewöhnung. Bleiben sie bestehen, war das Tempo zu hoch: Geh einen Schritt zurück und gib deinem Hund mehr Zeit.

Achte auf die Signale deines Hundes und übe keinen Druck aus. Zeigt er dauerhaft starken Stress, hilft der Rat eines Hundetrainers weiter.

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