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Gefahren im Fell und auf der Haut von Hunden: Grannen, Kletten und Dornen

Gefahren im Fell und auf der Haut von Hunden: Grannen, Kletten und Dornen

Unsere vierbeinigen Freunde lieben es, die Welt zu erkunden, sei es beim Spaziergang im Park, beim Wandern im Wald oder beim Toben im Gras. Doch während sie sich vergnügen, lauern Gefahren in Form von Grannen, Kletten und Dornen, die zu unangenehmen und potenziell gefährlichen Situationen führen können. Hier ist ein Blick auf diese Herausforderungen und wie wir unsere Hunde schützen können:

Grannen (Ehrenkörner) im Fell und in der Haut:

Grannen sind die reifen Samen von Gräsern und können sich leicht im Fell und sogar in die Haut von Hunden einhaken. Wenn Grannen im Fell feststecken, können sie zu Reizungen, Hautausschlägen und sogar Infektionen führen. Die feinen, spitzen Enden der Grannen ermöglichen es ihnen, sich tief in das Fell und die Haut zu bohren, was zu erheblichem Unbehagen für den Hund führen kann. Darüber hinaus besteht das Risiko, dass Grannen in Nasenlöcher, Ohren oder andere Körperöffnungen gelangen und dort ernsthafte Probleme verursachen.

Kletten im Fell:

Kletten sind kleine, flauschige Samen, die sich leicht im Fell von Hunden verfangen können. Sie haften an den Haaren und bilden oft feste Klumpen, die schwer zu entfernen sind. Wenn Kletten im Fell bleiben, können sie zu Verfilzungen führen und die Haut des Hundes reizen. Insbesondere bei langhaarigen Hunden können Kletten zu einem ernsthaften Problem werden, da sie oft tief im Fell versteckt sind und schwer zu entwirren sind.

Dornen, die zu Gefahr werden können:

Dornen sind scharfe, spitze Objekte, die sich leicht in die Haut oder zwischen den Zehen von Hunden bohren können. Sie können Schmerzen, Schnitte und sogar Infektionen verursachen, insbesondere wenn sie tief in die Haut eindringen. Besonders in ländlichen Gebieten oder beim Wandern im Wald sind Dornen eine häufige Gefahr für Hunde, da sie oft auf dem Boden liegen und leicht übersehen werden können.

Schutzmaßnahmen für unsere Hunde:

  1. Regelmäßige Fellpflege: Eine regelmäßige Fellpflege ist entscheidend, um Grannen und Kletten frühzeitig zu erkennen und zu entfernen. Insbesondere nach Spaziergängen im Freien sollten Sie das Fell Ihres Hundes gründlich durchkämmen und auf Verunreinigungen überprüfen.
  2. Schutzkleidung: In Gebieten, in denen Grannen, Kletten und Dornen besonders häufig sind, kann das Tragen von Schutzkleidung wie Hundemänteln oder -anzügen helfen, das Fell Ihres Hundes zu schützen.
  3. Kontrolle nach dem Spaziergang: Nach einem Spaziergang im Freien sollten Sie die Pfoten, das Fell und die Haut Ihres Hundes sorgfältig auf Grannen, Kletten und Dornen überprüfen und diese gegebenenfalls entfernen.
  4. Tierärztliche Untersuchung: Wenn Sie vermuten, dass Ihr Hund Grannen, Kletten oder Dornen hat, die Sie nicht entfernen können, suchen Sie sofort einen Tierarzt auf. Es ist wichtig, diese Fremdkörper so schnell wie möglich zu entfernen, um Komplikationen zu vermeiden.

Indem wir uns der Gefahren von Grannen, Kletten und Dornen bewusst sind und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen treffen, können wir dazu beitragen, unsere Hunde vor unangenehmen und potenziell gefährlichen Situationen zu schützen. Durch regelmäßige Fellpflege und Achtsamkeit können wir sicherstellen, dass unsere treuen Begleiter weiterhin die Freuden der Erkundung der Natur genießen können, ohne sich Sorgen um verborgene Gefahren machen zu müssen.

Ihr professioneller Hundefriseur zeigt ihnen auch gerne wie sie selbst Kletten und ähnliche im Fell verfangene Probleme entfernen können und womit sie am besten das Problem lösen können.
Kletten aus dem Fell zu schneiden muss dabei absolut nicht sein und sieht auch nicht schön aus.

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